Di 24. Feb 2009, 21:03
Ahhh ok verständlich
Freu mich immer neue Leute hier zu sehen
Di 24. Feb 2009, 22:30
Ahhh ok verständlich
Freu mich immer neue Leute hier zu sehen
Na dann lass ich doch glatt auch mal schöne Grüße da ^^
Lg 4lyn Leader der Frianer =)
So 21. Jun 2009, 14:47
*Den alten Tresen abstaub und etwas Dunkeleisenbier zapf, um die Zapfhähne vorm Verrosten zu schützen...*
Sa 6. Mär 2010, 10:49
*husthusthust* total staubig hier

Und die Zapfhähne sind eingerostet >.<
Do 31. Mär 2011, 22:21
etwa ein Jahrhundert nach dem Zusammenbruch der Thoriumbruderschaft...
Hammerfall zuckte zusammen. Er wurde von einem herabfallendem Stück der steinernden Deckenverkleidung geweckt, die sich aufgrund des marode gewordenen Mauerwerkes und der zahlreichen Erdbeben aus seiner Mörtelverankerung gelöst hatte. Der Steinbrocken landete auf einem morschen Holztisch neben ihm und brachte diesen zum Bersten. Ein leerer Bierkrug aus Ton traf ihn am Kopf und zersplitterte an seinem Zwergenhelm.
Verstört stand er auf, rieb sich an der Schläfe und lief ein paar Schritte in der heruntergekommenen Kneipe umher. Etwa ein Jahrhundert musste er im Tiefschlaf verbracht haben, denn nahezu Alles hatte sich verändert.
Der einstige Schankraum war zu einem Schauplatz des Verfalls mutiert. Die schwarzen Mauern waren rissig, die Lava des Vulkans in dessen Innerem sich die Gastwirtschaft befand trat durch zahlreiche Löcher in den Wänden und hatte mittlerweile neue Ströme gebildet, die sich durch Teile der Bodenkachelfugen zogen. Die Holzmöbel waren so verfault, dass man meinen könnte sie würden nurnoch durch die dicke Staubkruste, die auf ihnen ruhte, zusammengehalten werden.
Auf einigen zerbrochenen Stuhlüberresten lagen die sterblichen Überreste und Gebeine anderer Zwerge.
Auch an der Theke bot sich ein ähnlicher Anblick: Der Tresen, der einst aus einem massiven Steinblock bestand, war durch ein Erdbeben in zwei Teile gespalten, die rostigen Bierleitungen der Zapfhähne waren zerissen. Unter ihnen hatte sich wohl über die Jahre hinweg eine Bierlache gebildet, die mittlerweile getrocknet war und nun verschimmelte, was mitunter den grauenhaften Gestank im Raum verursachte.
Auch die Wasserleitung war beschädigt und ließ in regelmäßigen Abständen Wassertropfen zu Boden, diese landeten auf einem kleinen Lavastrom und verdampften sofort wieder.
Überall lagen Bestecke, Krüge, Gläser und Teller herum, die bei den zahlreichen Erschütterungen aus den Regalen gefallen waren.
Hammerfall musste ein Schluchzen unterdrücken, als er die Leichen seiner damaligen Freunde identifizierte. Warum hatte nur er das Virus überlebt?
Doch seine Gedankengänge wurden just in diesem Moment auch schon wieder zerissen, als die Gaslaternen die seltsamerweise noch funktionierten anfingen zu flackern und kurz darauf erneut die Erde bebte. Hammerfall reagierte sofort, sprang über die Reste der Theke und stürmte in die Küche, wo er von einem Regen aus Bratpfannen und Kochlöffeln die von ihren Haken an der Decke fielen begrüßt wurde. Er blickte sich um und suchte nach dem Gashahn, doch dieser war von Trümmern begraben. Glas splitterte. Ein zischendes Geräusch. Gas trat aus den beschädigten Laternen im Schankraum, die Gaststätte war verloren.
Die Verzweiflung überkam Hammerfall, er packte seinen zweihändig geführten Steinkriegshammer und schlug energisch auf den Trümmerhaufen ein. Zwei große Mauersteine splitterten, doch der Abstellhahn war immer noch von vielen Weiteren verschüttet.
Plötzlich riss der Küchenboden auf, morsche Holzschränke schlitterten durch die Gegend, fielen in den Riss und verbrannten in der Lava. Kochtöpfe und die Gebeine des Kochs folgten ihnen.
Die Hängeschränke rissen aus ihren Verankerungen und zerbrachen an Hammerfalls Kopf.
Vom Schmerz betäubt ließ er den Hammer fallen und ging in die Knie, draußen hörte man das Fauchen von entflammtem Gas.
Dann wurde ihm schwarz vor Augen...
Als Hammerfall wieder zu sich kam, lag er auf einer Felsinsel, die auf einem breiten Lavastrom trieb. Er rieb sich die Augen und schaute sich um: Von der Gaststätte war nichts mehr übrig.
Die Insel, auf der er sich befand hatte einen Durchmesser von etwa sechs Metern und außer ihm und dem gemeißelten Stein-Spülbecken und ein paar verbrannten Holzteilen befand sich nichts Anderes darauf.
Ein paar Meter hinter ihm trieben die Reste der Steintheke und zu seiner Rechten waren noch ein paar geborstene Mauerreste zu sehen.
Dann nahm die Strömung zu, die Insel kam schneller auf dem Lavafluss vorwärts.
An den Seiten erkannte er einbrechende Torbögen, die einst in die anderen Bezirke der Vulkanstadt führten. Der gesamte Komplex, beziehungsweise die kläglichen, unbewohnten Ruinen die davon noch übrig waren, stürzte in sich zusammen.
Nach einigen weiteren Metern erfüllte Licht den Raum, nicht das Licht dass von der Lava ausging sondern ein Licht dass Hammerfall seit vielen Jahren nicht mehr zu Gesicht bekommen hatte - das Sonnenlicht.
Die Insel prallte mit einer Anderen zusammen, auf der sich der gewaltige Amboss der städtischen Schmiede befand. Sie trieben weiter in die Richtung des Lichts.
Und dann wurden die beiden Schollen gegen den Erdboden der Außenwelt gerammt die Hammerfall schon fast fremd vorkam - die Fahrt war vorbei und er hatte den Vulkan verlassen.
Der Vulkan sah von außen aus wie ein sinkendes Schiff. Die Natur hatte sich diesen Landstrich nun endgültig zurückerobert. Die einstige Zwergenmetropole war von Außen mittlerweile komplett mit Gras überwachsen und versank immer weiter im Erdboden. Als auch die Kraterspitze verschwunden war und nurnoch die schrumpfende Lavapfütze mit den beiden Felsinseln und dem Amboss vom Vulkan übrig war, sprach Hammerfall seinen letzten Segen, sprang von der Scholle und wanderte hinaus ins Ungewisse...
Sa 29. Sep 2012, 18:46
War hier, am 29.09.2012 und hat der alten Zeiten gedacht.
So 10. Aug 2014, 22:20
xHammerThrowx hat geschrieben:War hier, am 29.09.2012 und hat der alten Zeiten gedacht.
Auch mich hat es mal wieder hier her verschlagen